Die Okinawanischen Gro├čmeister

Shorin-Ryu, der Karatestil, den wir ├╝ben, hat eine lange Geschichte. Unsere Ahnenreihe reicht zur├╝ck bis ins fr├╝he 18. Jahrhundert. Tats├Ąchlich ist der Stammbaum l├Ąngst nicht so strengend wie hier dargestellt. Sch├╝ler hatten meist mehrere Lehrer und Einfl├╝sse. F├╝r eine vereinfachte Darstellung, wollen wir euch hier die st├Ąrksten Einfl├╝sse geradlinig darstellen.

Wer die inhalte etwas genauer studiert, wird schnell Umstimmigkeiten erkennen. Dies liegt daran, dass vieles zun├Ąchst nur m├╝ndlich ├╝berliefert und erst zu einem sp├Ąteren Zeitpunkt schriftlich festgehalten wurde. So beziehen sich die Texte auf unterschiedliche ├ťbermittlungen und weichen daher mehr oder weniger stark voneinander ab.

Die Okinawanischen Gro├čmeister

Shorin-Ryu, der Karatestil, den wir ├╝ben, hat eine lange Geschichte. Unsere Ahnenreihe reicht zur├╝ck bis ins fr├╝he 18. Jahrhundert. Tats├Ąchlich ist der Stammbaum l├Ąngst nicht so strengend wie hier dargestellt. Sch├╝ler hatten meist mehrere Lehrer und Einfl├╝sse. F├╝r eine vereinfachte Darstellung, wollen wir euch hier die st├Ąrksten Einfl├╝sse geradlinig darstellen.

Wer die inhalte etwas genauer studiert, wird schnell Umstimmigkeiten erkennen. Dies liegt daran, dass vieles zun├Ąchst nur m├╝ndlich ├╝berliefert und erst zu einem sp├Ąteren Zeitpunkt schriftlich festgehalten wurde. So beziehen sich die Texte auf unterschiedliche ├ťbermittlungen und weichen daher mehr oder weniger stark voneinander ab.

Shomen

Sakugawa

Matsumura

Itosu

Chibana

Miyahira

Kanga „Tode“ Sakugawa Sensei

Ca. 1762 geboren unter dem Namen Teruya Kanga. In verschiedenen Quellen findet man auch die Lebensdaten (1733 – 1815).

Mit 17 Jahren begann Sakugawa seine Ausbildung in den Kampfk├╝nsten bei dem M├Ânch Takahara Peichin. Sechs Jahre sp├Ąter wurde er auf Empfehlung seines Lehrers, Sch├╝ler des chinesischen Meisters Kusanku, der Sakugawa in den Lehren des Ch’uan Fa unterrichtete. In dieser Zeit lernte er eine Variante der Kata Kushanku, die auch heute noch in unserem System zu finden ist. Das Gelernte ├╝bertrug Sakugawa in das Stilkonzept der Shuri-te. F├╝r seine Verdienste auf Okinawa wurde Teruya Kanga der Adelstitel Sakugawa Peichin verliehen. Als 1762 sein erster Lehrer, der M├Ânch Takahara Peichin, verstarb, trug er auf dessen Wunsch hin von da an den Ehrentitel Tode (chinesische Hand). Im gleichen Jahr er├Âffnete er seine erste Schule und begann sein Wissen und K├Ânnen an seine Sch├╝ler in Ry┼źky weiterzugeben. In diesem Zusammenhang entwickelte er Regeln (Dojo-Kun) f├╝r einen respektvollen Umgang in der ├ťbung und Alltag. Erst wenn er von der inneren Einstellung eines Sch├╝lers ├╝berzeugt war, lehrte er ihn seine geheimen Kata.

Sakugawa hatte im weiteren Verlauf seines Lebens weiterhin regen Austausch mit chinesischen Meistern um sich nach alter chinesischer Tradition ausbilden zu lassen und seine Kunst zu vervollkommnen. Er soll gesagt haben: ÔÇ×Ein Meister des Karate muss in allen Dingen des Lebens bewandert sein. Ein Spezialist ist jemand, der immer mehr von immer weniger versteht.ÔÇť

 

Einer seiner bekanntesten Sch├╝ler war Sokon Matsumura

Sokon „Bushi“ Matsumura Sensei

Matsumuras tats├Ąchliche Lebensdaten sind nicht bekannt. In verschiedener Litaratur werden die Daten (1809-1901), (1798-1890), (1809-1896) oder (1800-1892) angegeben.

Auf Matsumuras Gedenkstein in Okinawa stehen die Lebenszeiten 1809 – 1899.

In seinen jungen Jahren galt er als Unruhestifter, weswegen sein erster Lehrer Kanga
Sakugawa zun├Ąchst z├Âgerte den jungen Matsumura zu unterrichten. Letzlich versprach Sakugawa jedoch Sofuku Matsumura, Matsumura`s Vater, den Jungen zu unterrichten, und das tat er auch f├╝r f├╝nf Jahre.
Als junger Mann hatte sich Matsumura bereits einen Ruf als Experte in den Kampfk├╝nsten erworben. Auch seine Lebensgef├Ąhrtin Yonamine Chiru, die er 1818 heiratete, war ebenfalls eine Kampfkunstexpertin.
Matsumura ├╝bte sich in vielf├Ąltigen K├╝nsten. Er studierte das Chuan Fa in China sowie andere Kampfk├╝nste und brachte das Gelernte zur├╝ck nach Okinawa.
Au├čerdem war er der erste, der die Prinzipien von Satsumas Schwertkunst Jigen-Ryu in das Ryukyu-Kobujutsu einf├╝hrte.

K├Âniglicher Dienst
Matsumura wurde 1816 in den Dienst der k├Âniglichen okinawanischen Familie Sho gestellt und erhielt den Titel des Shikudon, einem Adelsrang. Er war Leibw├Ąchter f├╝r die okinawanischen K├Ânige Sho Ko, sp├Ąter Sho Iku und Sho Tai. Er wurde schlie├člich der oberste Kampfkunstlehrer und ein Beamter des K├Ânigreichs Ryukyu.

Die Lehren von Bushi Matsumura
Matsumura erhielt vom okinawanischen K├Ânig in Anerkennung seiner F├Ąhigkeiten und Leistungen in der Kampfkunst den Titel „Bushi“, was „Krieger“ bedeutet. Gichin Funakoshi beschrieb ihn als einen Sensei mit einer furchteinfl├Â├čenden Ausstrahlung. Matsumura wurde nie in einem Duell besiegt, obwohl er viele K├Ąmpfe bestritt. Gro├č, schlank und mit einem Paar beunruhigender Augen ausgestattet, wurde Matsumura von seinem Sch├╝ler Anko Itosu als blitzschnell und tr├╝gerisch stark, beschrieben.

Moderne Karatestile, die sich aus der Shuri-te-Linie entwickelt haben, lassen sich auf die Lehren von Bushi Matsumura zur├╝ckf├╝hren.

 

Einer seiner bekanntesten Sch├╝ler war Itosu Anku

 

Quelle: https://en-academic.com/dic.nsf/enwiki/2141071
https://worldbudokan.com/worlbudokanhome/articles-2/sokon-matsumura/

Ank┼Ź Itosu Sensei

Dieser Inhalt befindet sich noch im Aufbau

 

Einer seiner bekanntesten Sch├╝ler war Chibana.

Choshin Chibana Sensei

Chibana gilt als einer der gr├Â├čten okinawanischen Meister seiner Generation.

Er wurde am 5. Juni 1885 in Torihori im Distrikt Shuri geboren.

Im Alter von 15 Jahren begann er bei dem Karate-Meister Itosu ÔÇ×AnkoÔÇť Yasutsune. Chibana war ein hingebungsvoller Sch├╝ler seines Meisters und blieb es bis zu dessen Tod im Jahr 1915.

Im Alter von 34 Jahren er├Âffnete er schlie├člich sein eigenes Dojo in Kumoji im Distrikt Naha, wo er den Weg des Karate unterrichtete. Den Karatestil, den er hier lehrte nannte er ‚Kobayashi Shorin Ryu‘. Nachdem er der Schlacht um Okinawa im Zweiten Weltkrieg knapp entkommen war, kehrte er unmittelbar nach Ende des Krieges aus Shuri zur├╝ck und begann sofort wieder zu unterrichten. Im Lauf der Jahre ├Ąnderte er mehrmals den Standort seiner Lehren um Shuri und Naha, darunter Gibo, Asato und Mihara. Er unterrichtete auch japanische Studenten, die nach Okinawa kamen, um von ihm zu lernen.

Chibana fand hierzu folgende Worte:

„Wir alle haben ein bisschen Schw├Ąche in uns. Auf die eine oder auf die andere Weise wollen wir manchmal etwas umsonst. Doch in der Kampfkunst gibt es dies nicht. Der Rang, der Fortschritt, der Status oder der Grad wird durch Arbeit und Hingabe erreicht und kann nur durch deren Best├Ąndigkeit erhalten werden. Es gibt keine Abk├╝rzung, sondern nur Arbeit, Schwei├č und Schmerzen.“

Chibana Choshin

Von 1954 bis 1958 arbeitete er als Karateexperte f├╝r die Polizei im Distrikt von Shuri. Im Jahr 1960 war Chibana der erste Karatemeister, der von der Okinawa Times f├╝r seine herausragenden Verdienste im ├Âffentlichen Dienst geehrt wurde.

In dieser Zeit wurde auch die Okinawa Karate Federation gegr├╝ndet, deren erster Pr├Ąsident Chibana wurde. Kurz darauf ehrte die Butokukai ihn mit dem Ehrentitel eines Hanshi, der h├Âchsten Auszeichnung dieser Organisation.
Einige Jahre sp├Ąter gr├╝ndete er seine eigene Organisation, die Okinawa Shoroin Ryu Karate Kyokai und zog sich aus der Okinawa Karate Federation zur├╝ck.

Im August 1964 errichtete Chibana zum Gedenken des 50. Todestages seines Lehrers Anko Itosu ein Ehrenmal neben Itosus Familiengrab.

Chibana erkrankte an Krebs und zog 1966 nach Tokio, da hier die Behandlugnsm├Âglichkeiten besser waren und er seine Enkel unterrichten konnte.

1968 wurde ihm der vierte Ehrengrad der Kriegsveteranen, Zuiho, verliehen. Bei der Feier, die anl├Ąsslich der Zuiho-Verleihung stattfand, tanzte Chibana zur ├ťberraschung der G├Ąste vor Freude. Am fr├╝hen Morgen des 26. Februar 1969 verstarb Chibana im Alter von 82 Jahren im Ohama Krankenhaus.

In einem Interview antwortete Chibana Choshin auf die Frage, welches die kostbarste Eigenschaft eines Kampfkunstmeisters sei:

„Ehre! – Ein Mann der Ehre ist ein Mann, der Versprechen gibt und sie h├Ąlt. Ein Mann, der Versprechen gibt und sie nicht h├Ąlt, besitzt keinen Wert. Er befleckt den wertvollsten Besitz, der einem Menschen gegeben ist – die Ehre. Ein Kampfkunstmeister ist ein ehrenvoller Mann.“

Chibana Choshin

Einer seiner bekanntesten Sch├╝ler war Miyahira Katsuya

Miyahira Katsuya

Dieser Inhalt befindet sich noch im Aufbau

Kanga ``Tode`` Sakugawa Sensei

ńŻÉń╣ůňĚŁ

1762 ÔÇô 1843

S┼Źkon ``Bushi`` Matsumura

ŠŁżŠŁĹ ň«ŚŠúŹ

1809 – 1899

Itosu Ank┼Ź

1831 – 1915

Chibana Choshin

1885 – 1969

Miyahira Katsuya

1918 – 2010

Kanga „Tode“ Sakugawa Sensei

Ca. 1762 geboren unter dem Namen Teruya Kanga. In verschiedenen Quellen findet man auch die Lebensdaten (1733 – 1815).

Mit 17 Jahren begann Sakugawa seine Ausbildung in den Kampfk├╝nsten bei dem M├Ânch Takahara Peichin. Sechs Jahre sp├Ąter wurde er auf Empfehlung seines Lehrers, Sch├╝ler des chinesischen Meisters Kusanku, der Sakugawa in den Lehren des Ch’uan Fa unterrichtete. In dieser Zeit lernte er eine Variante der Kata Kushanku, die auch heute noch in unserem System zu finden ist. Das Gelernte ├╝bertrug Sakugawa in das Stilkonzept der Shuri-te. F├╝r seine Verdienste auf Okinawa wurde Teruya Kanga der Adelstitel Sakugawa Peichin verliehen. Als 1762 sein erster Lehrer, der M├Ânch Takahara Peichin, verstarb, trug er auf dessen Wunsch hin von da an den Ehrentitel Tode (chinesische Hand). Im gleichen Jahr er├Âffnete er seine erste Schule und begann sein Wissen und K├Ânnen an seine Sch├╝ler in Ry┼źky weiterzugeben. In diesem Zusammenhang entwickelte er Regeln (Dojo-Kun) f├╝r einen respektvollen Umgang in der ├ťbung und Alltag. Erst wenn er von der inneren Einstellung eines Sch├╝lers ├╝berzeugt war, lehrte er ihn seine geheimen Kata.

Sakugawa hatte im weiteren Verlauf seines Lebens weiterhin regen Austausch mit chinesischen Meistern um sich nach alter chinesischer Tradition ausbilden zu lassen und seine Kunst zu vervollkommnen. Er soll gesagt haben: ÔÇ×Ein Meister des Karate muss in allen Dingen des Lebens bewandert sein. Ein Spezialist ist jemand, der immer mehr von immer weniger versteht.ÔÇť

 

Einer seiner bekanntesten Sch├╝ler war Sokon Matsumura

 

Quelle: https://en-academic.com/dic.nsf/enwiki/2141071

Sokon „Bushi“ Matsumura Sensei

Matsumuras tats├Ąchliche Lebensdaten sind nicht bekannt. In verschiedener Litaratur werden die Daten (1809-1901), (1798-1890), (1809-1896) oder (1800-1892) angegeben.

Auf Matsumuras Gedenkstein in Okinawa stehen die Lebenszeiten 1809 – 1899.

In seinen jungen Jahren galt er als Unruhestifter, weswegen sein erster Lehrer Kanga Sakugawa zun├Ąchst z├Âgerte den jungen Matsumura zu unterrichten. Letzlich versprach Sakugawa jedoch Sofuku Matsumura, Matsumura`s Vater, den Jungen zu unterrichten, und das tat er auch f├╝r f├╝nf Jahre.
Als junger Mann hatte sich Matsumura bereits einen Ruf als Experte in den Kampfk├╝nsten erworben. Auch seine Lebensgef├Ąhrtin Yonamine Chiru, die er 1818 heiratete, war ebenfalls eine Kampfkunstexpertin.
Matsumura ├╝bte sich in vielf├Ąltigen K├╝nsten. Er studierte das Chuan Fa in China sowie andere Kampfk├╝nste und brachte das Gelernte zur├╝ck nach Okinawa.
Au├čerdem war er der erste, der die Prinzipien von Satsumas Schwertkunst Jigen-Ryu in das Ryukyu-Kobujutsu einf├╝hrte.

K├Âniglicher Dienst
Matsumura wurde 1816 in den Dienst der k├Âniglichen okinawanischen Familie Sho gestellt und erhielt den Titel des Shikudon, einem Adelsrang. Er war Leibw├Ąchter f├╝r die okinawanischen K├Ânige Sho Ko, sp├Ąter Sho Iku und Sho Tai. Er wurde schlie├člich der oberste Kampfkunstlehrer und ein Beamter des K├Ânigreichs Ryukyu.

Die Lehren von Bushi Matsumura
Matsumura erhielt vom okinawanischen K├Ânig in Anerkennung seiner F├Ąhigkeiten und Leistungen in der Kampfkunst den Titel „Bushi“, was „Krieger“ bedeutet. Gichin Funakoshi beschrieb ihn als einen Sensei mit einer furchteinfl├Â├čenden Ausstrahlung. Matsumura wurde nie in einem Duell besiegt, obwohl er viele K├Ąmpfe bestritt. Gro├č, schlank und mit einem Paar beunruhigender Augen ausgestattet, wurde Matsumura von seinem Sch├╝ler Anko Itosu als blitzschnell und tr├╝gerisch stark, beschrieben.

Moderne Karatestile, die sich aus der Shuri-te-Linie entwickelt haben, lassen sich auf die Lehren von Bushi Matsumura zur├╝ckf├╝hren.

 

Einer seiner bekanntesten Sch├╝ler war Itosu Anku

 

Quelle: https://en-academic.com/dic.nsf/enwiki/2141071
https://worldbudokan.com/worlbudokanhome/articles-2/sokon-matsumura/

Ank┼Ź Itosu Sensei

Dieser Inhalt befindet sich noch im Aufbau

 

Einer seiner bekanntesten Sch├╝ler war Chibana.

Choshin Chibana Sensei

Chibana gilt als einer der gr├Â├čten okinawanischen Meister seiner Generation.

Er wurde am 5. Juni 1885 in Torihori im Distrikt Shuri geboren.

Im Alter von 15 Jahren begann er bei dem Karate-Meister Itosu ÔÇ×AnkoÔÇť Yasutsune. Chibana war ein hingebungsvoller Sch├╝ler seines Meisters und blieb es bis zu dessen Tod im Jahr 1915.

Im Alter von 34 Jahren er├Âffnete er schlie├člich sein eigenes Dojo in Kumoji im Distrikt Naha, wo er den Weg des Karate unterrichtete. Den Karatestil, den er hier lehrte nannte er ‚Kobayashi Shorin Ryu‘. Nachdem er der Schlacht um Okinawa im Zweiten Weltkrieg knapp entkommen war, kehrte er unmittelbar nach Ende des Krieges aus Shuri zur├╝ck und begann sofort wieder zu unterrichten. Im Lauf der Jahre ├Ąnderte er mehrmals den Standort seiner Lehren um Shuri und Naha, darunter Gibo, Asato und Mihara. Er unterrichtete auch japanische Studenten, die nach Okinawa kamen, um von ihm zu lernen.

Chibana fand hierzu folgende Worte:

„Wir alle haben ein bisschen Schw├Ąche in uns. Auf die eine oder auf die andere Weise wollen wir manchmal etwas umsonst. Doch in der Kampfkunst gibt es dies nicht. Der Rang, der Fortschritt, der Status oder der Grad wird durch Arbeit und Hingabe erreicht und kann nur durch deren Best├Ąndigkeit erhalten werden. Es gibt keine Abk├╝rzung, sondern nur Arbeit, Schwei├č und Schmerzen.“

Chibana Choshin

Von 1954 bis 1958 arbeitete er als Karateexperte f├╝r die Polizei im Distrikt von Shuri. Im Jahr 1960 war Chibana der erste Karatemeister, der von der Okinawa Times f├╝r seine herausragenden Verdienste im ├Âffentlichen Dienst geehrt wurde.

In dieser Zeit wurde auch die Okinawa Karate Federation gegr├╝ndet, deren erster Pr├Ąsident Chibana wurde. Kurz darauf ehrte die Butokukai ihn mit dem Ehrentitel eines Hanshi, der h├Âchsten Auszeichnung dieser Organisation.
Einige Jahre sp├Ąter gr├╝ndete er seine eigene Organisation, die Okinawa Shoroin Ryu Karate Kyokai und zog sich aus der Okinawa Karate Federation zur├╝ck.

Im August 1964 errichtete Chibana zum Gedenken des 50. Todestages seines Lehrers Anko Itosu ein Ehrenmal neben Itosus Familiengrab.

Chibana erkrankte an Krebs und zog 1966 nach Tokio, da hier die Behandlugnsm├Âglichkeiten besser waren und er seine Enkel unterrichten konnte.

1968 wurde ihm der vierte Ehrengrad der Kriegsveteranen, Zuiho, verliehen. Bei der Feier, die anl├Ąsslich der Zuiho-Verleihung stattfand, tanzte Chibana zur ├ťberraschung der G├Ąste vor Freude. Am fr├╝hen Morgen des 26. Februar 1969 verstarb Chibana im Alter von 82 Jahren im Ohama Krankenhaus.

In einem Interview antwortete Chibana Choshin auf die Frage, welches die kostbarste Eigenschaft eines Kampfkunstmeisters sei:

„Ehre! – Ein Mann der Ehre ist ein Mann, der Versprechen gibt und sie h├Ąlt. Ein Mann, der Versprechen gibt und sie nicht h├Ąlt, besitzt keinen Wert. Er befleckt den wertvollsten Besitz, der einem Menschen gegeben ist – die Ehre. Ein Kampfkunstmeister ist ein ehrenvoller Mann.“

Chibana Choshin

Einer seiner bekanntesten Sch├╝ler war Miyahira Katsuya

Miyahira Katsuya

Dieser Inhalt befindet sich noch im Aufbau

Tode Sakugawa

ńŻÉń╣ůňĚŁ

1762 ÔÇô 1843

S┼Źkon ``Bushi`` Matsumura

ŠŁżŠŁĹ ň«ŚŠúŹ

1809 – 1899

Itosu Anku

1831 – 1915

Chibana Choshin

1885 – 1969

Miyahira Katsuya

1918 – 2010